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Wenn Sie einen unbefristeten Mietvertrag haben, können Sie den Vermieter jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen, in jedem Fall sollten Sie den Vermieter jedoch mit einer Frist von drei Monaten beaufschließen. Beachten Sie auch, dass eine Kündigungsfrist von 3 Monaten ab dem 1. Tag des folgenden Monats nach dem Monat beginnt, wenn der Vermieter Ihre Mitteilung erhalten hat. Das bedeutet, wenn Sie Ihren Vermieter über Ihre Entscheidung informieren, den Vertrag am 15. Mai zu kündigen, beginnt Ihre Kündigungsfrist am 1. Juni. Sie müssen in der Wohnung für weitere 3 Monate von dem 1. Juni bis zum 1. September bleiben. Wenn Sie einen befristeten Vertrag haben, können Sie ihn gemäß den im Vertrag vereinbarten Bedingungen anprangern. Oder wenn man davon ausgeht, dass sich Ihre Lebenssituation dramatisch verändert, bekommen Sie zum Beispiel einen neuen Job im Ausland. Unabhängig von den Umständen eines Falles kann ein RTB-Richter oder ein Gericht einen Mieter nur anweisen, eine Mietwohnung nach Ablauf einer gültigen Kündigung sanieren zu lassen, die in vollem Einklang mit dem Residential Tenancies Act 2004 steht. Die Höhe der Kündigung, die erforderlich ist, um einen Mietvertrag zu beenden, hängt davon ab, wie lange der Mieter in der Immobilie gelebt hat.

Der Mietvertrag kann dem Mieter eine längere Kündigungsfrist einräumen, und ein Vermieter und Mieter können auch eine kürzere Kündigungsfrist vereinbaren, dies kann jedoch erst vereinbart werden, wenn eine Kündigung erfolgt ist. Das Gesetz legt Mindestkündigungsfristen fest, die für einen Vermieter und einen Mieter unterschiedlich sind. Eine Kündigungkanne kann verwendet werden, um eine Vereinbarung vorzeitig zu beenden oder um zu bestätigen, dass eine auslaufende Mietdauer nicht verlängert wird. Der Mietvertrag auf unbestimmte Zeit kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden, wenn dies der Fall ist: Aufgrund der beschränkungen, die aufgrund von Covid-19 bestehen, kann es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von papierbasierten Formularen und Anträgen kommen, die auf der Post eingehen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat kürzlich eine Entscheidung vom 27. September 2017 veröffentlicht, mit der entschieden wird, dass die in Mietverträgen vereinbarten sogenannten Schriftform-Fehlerheilungsklauseln nichtig sind. Mit solchen Klauseln verpflichten sich die Parteien, Verstöße zu heilen und eine vorzeitige Kündigung wegen eines Verstoßes gegen die Schriftform zu unterlassen. Nach deutschem Recht muss ein Mietvertrag mit einer verbindlichen Laufzeit von mehr als einem Jahr der Schriftform entsprechen. Bei Verletzung kann der Mietvertrag in der Regel mit Ablauf eines Kalenderquartals (gewerbliche Mietverträge) mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden – unabhängig von der vereinbarten Laufzeit.